Nasssauger Roboter – Saugroboter mit Wischfunktion

Nasssauger RoboterNach einem langen Arbeitstag nach Hause kommen und die Hausarbeit ist bereits erledigt – nicht nur aus diesem Grund steigt die Beliebtheit der Robotorsauger. Nun halten auch die sogenannten Nasssauger Roboter, auch Wischroboter genannt, vermehrt den Einzug in deutsche Haushalte. Im folgenden Artikel möchten wir diese praktischen Helfer vorstellen, erklären wie sie funktionieren und worauf man beim Kauf eines Nasssauger Roboters achten sollte.

Was ist ein Nasssauger Roboter?

Auch unter dem Namen Wischroboter bekannt, sind Nasssauger Roboter kleine Geräte, die ohne Zutun einer helfenden Hand den Boden feucht wischen. Ein sauberer Fußboden ist damit garantiert, und das ganz ohne zu Hause zu sein. Der Nasssauger Roboter sieht dabei ähnlich aus wie ein herkömmlicher Saugroboter. Ausgestattet mit einem integrierten Sensor fährt der Wischroboter nun eigenständig in der vorgesehenen Fläche umher. Dank des integrierten Wassertanks saugt er dabei nicht nur, sondern wischt auch den Boden. Er kombiniert also den Nasssauger mit einem Wischsauger.

Wie funktioniert ein Nasssauger Roboter?

Die Nasssauger Roboter haben ein – meist aus Kunststoff gefertigtes – Gehäuse. Sie haben zwei Antriebsräder, die dafür sorgen, dass sich der Roboter bewegen kann. Die Änderung der Richtung, die die Roboter immer wieder unternehmen müssen, erfolgt durch das unterschiedlich schnelle Antreiben der beiden Räder. Zudem gibt es noch ein Stützrad, welches das Kippen verhindert. Die Bürsten auf der Unterseite befördern den Schmutz in den Fangbehälter. Um noch zusätzlich wischen zu können, gibt es drei verschiedene Varianten:

1. Die Arbeit mittels elektrostatischer Tücher – hier werden durch die Tücher lose Partikel angezogen. Doch hartnäckige Verschmutzungen oder Flüssigkeiten können nicht aufgenommen werden.

2. Die zweite Variante wäre die Nassreinigung – hier versprüht der Roboter eine Flüssigkeit, die aus Wasser und Reinigungsmittel besteht. Damit werden die Verschmutzungen aufgeweicht. Dann wird der Boden geschrubbt und der Wischroboter zieht das Schmutzwasser in seinen Tank.

3. Schließlich gibt es noch die Nass- und Trockenreinigung – dabei arbeiten zwei Mikrofasertücher, diese können trocken oder nass arbeiten, je nachdem, was für ein Programm eingestellt worden ist.

Vor- und Nachteile der Nasssauger Roboter

Der große Vorteil von Nasssauger Robotern gegenüber herkömmlichen Saugrobotern ist ganz klar die Kombination aus Trocken- und Nassreinigung. Die Hartböden werden nicht nur abgesaugt, sondern gleichzeitig auch gewischt. Dies ermöglicht in der Regel die automatische Oberflächenerkennung des Roboters, die in den meisten Geräten programmiert ist. So ist gewährleistet, dass nur glatte Flächen wie Laminat oder Fliesen feucht gewischt werden, und nicht etwa der Teppich gleich mit. zudem werden die kleinen Helfer immer intelligenter: Die Roboter können je nach Modell selbst den Verschmutzungsgrad erkennen und das entsprechende Programm wählen. Auch umfahren sie selbstständig Treppen, Möbel oder Kabel. Nachteil: das klappt nicht immer hundertprozentig.

Nachteil ist weiterhin, dass der Roboter unter Umständen an Stuhlbeinen oder anderen Hindernissen hängen bleibt, und man ihm dann wieder „auf die Sprünge“ helfen muss. Deshalb ist es nicht wirklich empfehlenswert, ihn allein arbeiten zu lasse, ohne selbst im Haus zu sein. Zudem sind die kleinen Helfer eher als „Zwischendurchreinigung“ vorgesehen. Eine vollständige, gründliche händische Reinigung ersetzen sie noch nicht. Dennoch leisten sie ihren Beitrag, den Verschmutzungsgrad insgesamt geringer zu halten, sodass die „große“ Reinigung nicht mehr so aufwändig ist, wie üblich.

Nasssauger Roboter kaufen – darauf sollten Sie achten

Soll ein solcher Helfer angeschafft werden, hat man die Qual der Wahl. Doch ein paar Punkte überlegt man sich besser im Vorfeld, damit man die richtigen Modelle in Erwägung zieht. Da ist zum Beispiel die Größe der zu reinigenden Fläche. Die Roboter werden für entsprechende Größen angeboten, was vor allem damit zusammenhängt, wie groß die Behälter für Frischwasser und Schmutzwasser sein müssen.

Auch das Budget setzt ein Limit. Reinigungsflüssigkeit und Staubtücher müssen immer nachgekauft werden, deshalb sollte man beim Kauf des Gerätes auch auf deren Kosten achten. Die Anschaffungskosten liegen grob zwischen 80 und 500 Euro. Hochwertige Modelle bieten bessere Qualität und haben mehr Programme und Funktionen zur Auswahl.

Auch der Verschmutzungsgrad kann bei der Auswahl des Gerätes eine Rolle spielen. Hat man einen Haushalt mit Kindern und Tieren ist dieser höher als bei einem Haushalt ohne Zugang in den Garten beispielsweise. Auch Büros mit Publikumsverkehr haben eine hohe Verschmutzung.

Sinnvoll ist es sicherlich, sich die Kundenrezensionen anzuschauen, die im Netz zu finden sind. So kann man sich im Vorfeld einen Überblick verschaffen.

Hier noch einmal die Kaufkriterien zusammengefasst:

  • Welche Bodenbeläge sollen gereinigt werden?
  • Wie groß ist die Reinigungsfläche?
  • Größe des Wasserbehälters
  • Automatische Bodenerkennung
  • Individuelle Einstellung der Reigungsbereiche
  • Automatisches Aufladen

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Fazit: Nasssauger Roboter

Die Nasssauger Roboter sind eine feine Sache, wenn man ein Gerät mit guter Qualität erwirbt. Allerdings ist es nicht so, dass man dann nie wieder selbst wischen muss. Diverse Ecken oder den Boden unter flachen Schränken kann der Roboter nicht erreichen. Ab und an muss man noch selbst mit dem Wischer tätig werden, doch für den alltäglichen Hausputz ist der Roboter eine Erleichterung.

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