Wasserstaubsauger – Sauberkeit und gesundes Klima!

Wasserstaubsauger

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Wasserstaubsauger sorgen nicht nur für gründliche Böden, sondern auch für eine saubere und frische Luft. Denn im Vergleich zu herkömmlichen Staubsaugern, bei denen ein Teil des eingesaugten Schmutzes durch die Abluft wieder nach außen gelangt, wird bim Wasserstaubsauger der Schmutz im Wasser des integrierten Wasserbehälters gebunden. Auf diese Weise werden nicht nur alle Arten von Hausschmutz beseitigt, sondern auch gleichzeitig verhindert, dass der Staub aus dem Staubsaugerbeutel in die Raumluft gelangt. Deshalb gewinnen diese Reinigungsgeräte insbesondere bei Allergikern einen immer höheren Zuspruch. Wie ein Wasserstaubsauger funktioniert, welche Vor- und Nachteile es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten, soll im Folgenden geklärt werden.

Was ist ein Wasserstaubsauger?

Äußerlich unterscheidet sich ein Wasserstaubsauger nur sehr gering von einem herkömmlichen Bodenstaubsauger. Der wesentliche Unterschied liegt im Inneren des Gerätes: Staubsauger bewahren die aufgesaugten Schmutzpartikel in einem Beutel auf, wobei stets eine gewisse Menge dieser Partikel entweder durch den Beutelwechsel oder die Abluft in die Raumluft zurück gelangt. Verwirbelungen durch den Sog der Saugkraft tragen zusätzlich dazu bei, dass feinste Staubpartikel in der Raumluft umherverteilt werden. Wasserstaubsauger hingegen arbeiten nicht mit Beuteln, sondern verfügen über einen Wassertank, der mit normalen Leitungswasser gefüllt wird. Während des Saugvorgangs wird dabei das Wasser im Wassertank aufgewirbelt und Hausstaub, Sporen, Schimmelpilze oder Milben werden dadurch zuverlässig und geruchsfrei in diesem Wasser gebunden. Auf diese Weise wird verhindert, dass beim Saugen mit dem Wasserstaubsauger Staub und mikroskopisch kleine Bakterien zurück in die Raumluft gelangen.

Abgeschaut von der Natur

Man hat sich bei der Entwicklung von Wasserstaubsaugern erneut das schon oft bewährte Prinzip der Natur zu Nutze gemacht. Nach einem Regen ist die Luft bekanntlich meist viel sauberer als vorher, da Schmutzteilchen und Pollen durch den Regen zu Boden gedrückt und dadurch aus der Luft gefiltert werden. Dasselbe Ergebnis versprechen nun auch die Hersteller der Wasserstaubsauger. Sämtliche Schmutzpartikel werden im Wasser gebunden und zurück bleibt eine spürbar frische und saubere Raumluft, wie nach einem reinigenden Sommerregen.

Wie funktioniert ein Wasserstaubsauger?

Aber wie genau funktioniert ein Staubsauger mit Wasser und was macht er anders, als ein konventioneller Staubsauger mit Beutel? Ein Wasserstaubsauger arbeitet grundsätzlich nach dem gleichen Saugprinzip wie ein üblicher Staubsauger. Auch beim Wasserstaubsauger sorgt der Motor für einen Unterdruck, der das Saugen ermöglicht. Anders als beim altbekannten Staubsauger werden beim Wasserstaubsauger jedoch die eingesaugten Schmutzpartikel in dem integrierten Wassertank gebunden. Es wird also kein Staubbeutel benötigt und der eingesaugte Schmutz wird in dem Wasser gebunden. Kleinste Partikel, die ansonsten durch die Abluft wieder in die Raumluft gelangen, werden dadurch zuverlässig zurückgehalten.

Hierzu wird der Wassertank, der einfach entnommen werden kann, mit Leitungswasser befüllt. Schaltet man den Wasserstaubsauger nun ein, wird das Wasser im Behälter umhergeschleudert. Durch das Aufwirbeln des Wassers wird der Schmutz beim Eintreten in den Behälter erfasst, dort mit dem Wasser gebunden. Die Abluft, die wie beim herkömmlichen Staubsauger nach geströmt wird, bleibt dadurch frisch und klar. Einige Hersteller verwenden sogar mehrstufige Filtersysteme, die dafür sorgen, dass selbst mikroskopisch kleine Schmutzteilchen zurückgehalten werden. Der positive Effekt: Allergieverursachende Polen, Pilzsporen, Ausscheidungen von Milben sowie Bakterien werden gefiltert und es bleibt eine nahezu gereinigte Raumluft.

Staubsauger mit Wasser: Welche Arten gibt es?

Der Markt bietet neben traditionellen Staubsaugern mittlerweile eine Vielzahl an verschiedenen Reinigungsgeräten an. Um den Überblick nicht zu verlieren, möchten wir Ihnen die wesentlichen Unterschiede dieser Reinigungsklassen hier kurz vorstellen.

ᐅ Der klassische Staub- und Waschsauger

Hierbei handelt es sich um die bereits vorgestellten Reinigungsgeräte, die nicht mit einem Staubsaugerbeutel, sondern mit einem Wasserfilter ausgestattet sind. Sämtliche Schmutzpartikel werden im Wassertank gebunden und gelangen dadurch nicht mehr in die Raumluft, wie es bei üblichen Staubsaugern recht häufig der Fall ist. Wasserstaubsauger erfreuen sich aufgrund dieser innovativen Filtertechnik wachsender Beliebtheit, nicht nur für Allergiker.

ᐅ Der Nasssauger

Bei den Nasssaugern handelt es sich um echte Alleskönner. Neben trockenen Schmutzpartikeln wie Staub, Tierhaaren oder Krümeln saugen die Nasssauger problemlos Flüssigkeiten oder nassen Schmutz auf. Aufgrund dieser Eigenschaften werden sie daher auch Nass- und Trockensauger bezeichnet. Ähnlich wie die Wasserstaubsauger sind sie ausgestattet mit einem Auffangbehälter, der die aufgesaugten Schmutzpartikel und Flüssigkeiten aufbewahrt. Bei den Nasssaugern sind diese jedoch wesentlich größer, sodass sich die Nasssauger auch für gröbere Arbeiten im Haushalt, in der Werkstatt, in der Garage oder im Garten eignen. Auf diese Weise können Sie mit einem Nasssauger grobe Verunreinigungen und Flüssigkeiten auf Teppichen, Polstern, Fliesen oder Steinböden zuverlässig beseitigen, ohne dass das Gerät Schaden nimmt.

Waschsauger

Hierbei handelt es sich um eine spezielle Form der Nasssauger. Waschsauger sind allerdings speziell zur Teppichreinigung konzipiert, weshalb sie auch Teppichreinigungsmaschinen bezeichnet werden. Doch worin liegt genau der Unterschied zum normalen Nasssauger? Waschsauger sind ausgestattet mit einer Hochdruckdüse und einem zusätzlichen Tank für Reinigungsmittel. Mit der Düse wird das Reinigungsmittel auf den Teppich gesprüht und gleichzeitig wieder abgesaugt. Eine händische Vorbehandlung der Teppiche und Polster, wie es bei den Nasssaugern wegen fehlender Düse notwendig wäre, entfällt beim Waschsauger.

Vor- und Nachteile von Wasserstaubsauger

Der wesentliche Vorteil eines Wasserstaubsaugers liegt darin, dass die eingesaugten Partikel im Wasser gebunden werden und nicht durch die Sauger Abluft nach außen gelangen. Schmutz und Staub verbleiben also im integrierten Wasserbehälter und zurück bleibt eine frische und reine Raumluft, was das Durchatmen sehr angenehm macht. Zudem ist der Reinigungsvorgang spielend einfach: Der Tank wird lediglich mit Leitungswasser gefüllt und das Saugen kann schon beginnen. Dies zeichnet auch den nächsten Vorteil aus: Sie benötigen keine teuren Staubsaugerbeutel mehr. Auf diese Weise sparen Sie sich Geld und es entstehen keine unangenehmen Gerüche, da der aufgesaugte Staub mit dem Wasser entsorgt wird. Beutel im gängigen Staubsauger hingegen bleiben gerne mal mehrere Wochen im Gerät, sodass sich durch die Motorerwärmung ein ideales Wachstumsklima für Bakterien innerhalb des Beutels bildet. Darüber hinaus verliert ein Wasserstaubsauger nicht an Saugkraft, wie bei Staubsaugern der Fall ist, sobald der Beutel voll ist und der Saugvorgang durch den Beutelwechsel unterbrochen wird.

Doch neben all diesen positiven Eigenschaften sollten auch die Nachteile eines Wasserstaubsaugers erwähnt werden. Während ein normaler Staubsauger nach dem Reinigungsvorgang einfach wieder abgestellt werden kann, muss beim Wasserstaubsauger der Tank nach jeder Benutzung entleert und gesäubert werden. Andernfalls können sich in dem abgestandenen Wasser in Verbindung mit den aufgesaugten Schmutzpartikeln zusätzliche Bakterien bilden, die einen unangenehmen Geruch verursachen können. Durch den hohen Aufwand in der Pflege des Wasserstaubsaugers eignet sich dieser also nicht zum schnellen Absaugen für zwischendurch. Wasserstaubsauger sind eher für eine regelmäßige Grundreinigung der Wohnräume und Umgebungsluft gedacht. Ein normaler Staubsauger ist für das spontane Durchsaugen also immer noch der praktischste Reinigungshelfer im Haushalt.

Hier nochmal die Vor- und Nachteile im Überblick:

  • Ideal für Allergiker
  • Aufgesaugter Schmutz wird gebunden und gelangt nicht zurück in die Raumluft
  • Filtert zusätzlich Schmutz und Staub aus der Luft
  • Beutellos nutzbar und dadurch umweltschonend
  • Nach jeder Verwendung ist eine Reinigung des Gerätes notwendig
  • Unpraktisch für kurzfristiges Saugen „zwischendurch“ da nach jeder Benutzung eine Reinigung erfolgen muss

Wasserstaubsauger kaufen – was beachten?

Wassersauger

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Das Angebot an Wasserstaubsaugern auf dem Markt ist groß. Kein Wunder, denn diese Reinigungsgeräte gewinnen dank der innovativen Reinigungsart durch den Wasserfilter besonders bei Allergikern immer mehr Zuspruch. Dabei unterscheiden sich Staubsauger mit Wasserfilter in ihrer Reinigungsleistung, Verarbeitung, Ausstattung und natürlich beim Preis. Ein Wassersauger Test behandelt u.a. diese Aspekte und kann bei der Wahl des richtigen Gerätes zur Entscheidung hinzugezogen werden. Darüber hinaus wird im Folgenden geklärt, worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich einen Wasserstaubsauger kaufen möchten.

Reinigungsleistung

Wie bei den gewöhnlichen Staubsaugern, Nasssaugern oder Dampfsaugern, spielt auch beim Kauf eines Wasserstaubsaugers die Reinigungsleistung eine wesentliche Rolle. Doch eine hohe Wattzahl steht nicht immer gleichbedeutend für eine hohe Saugleistung. Insbesondere Wasserstaubsauger haben nicht mit überfüllten Beuteln zu kämpfen, die im Laufe des Saugvorgangs zu einer Reduzierung der Leistung führen, wie es bei üblichen Staubsaugern der Fall ist. Aus diesem Grunde ist es nicht ausschlaggebend, sich nur an einer möglichst hohen Wattzahl zu orientieren. Unser Tipp: Ratsam sind Wasserstaubsauger, bei denen die Saugkraft individuell reguliert werden kann. Die meisten Modelle haben eine Saugleistung im Bereich zwischen 800 und 1600 Watt.

Gewicht

Viele Verbraucher greifen bei herkömmlichen Staubsaugern zu Modellen, die ein geringes Eigengewicht haben. Das ermöglicht einen schnellen und komfortablen Einsatz und Transport. Bei Wasserstaubsaugern ist das allerdings etwas anders. Man sollte bedenken, dass neben dem Leergewicht des Gerätes zusätzlich der Wasserinhalt denWasserfiltersauger erschwert. Daher ist es empfehlenswert, bereits beim Kauf des Wasserstaubsauger auf das Eigengewicht zu achten und ein möglichst leichtes Gerät zu wählen.

Pflege und Wartung

Den Staubsauger mit Wasser spontan einzuschalten und mal zwischendurch den Boden zu saugen wie mit einem gebräuchlichen Staubsauger ist nicht wirklich möglich. Denn bei jedem Reinigungsvorgang mit dem Wasserstaubsauger muss der Tank entleert, gereinigt und getrocknet werden. Berücksichtigen Sie daher beim Kauf auf jeden Fall den zusätzlichen Aufwand für die Pflege und Wartung des Gerätes. So müssen je nach Modell der Schlauch, das Schmutzwasserbehältnis sowie der integrierte Filter jedes mal gesäubert werden, sodass sich keine Keime aus den Rückständen bilden. Je nach Gerätemodell gestaltet sich dabei der Pflegeaufwand unterschiedlich groß.

Zubehör

Wie auch bei anderen Haushalts- und Reinigungsgeräten statten die Hersteller ihre Produkte mit diversen Zubehörartikeln aus. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass von der Bürste bis hin zum Filter möglichst alles im Lieferumfang enthalten sein sollte. Besonders spezielle Polster- und Hartbodendüsen ergänzen ein Wasserstaubsauger-Paket.

Handhabung

Nicht zuletzt sollten Sie auch darauf achten, dass sich der Wasserstaubsauger einfach bedienen lässt. Hierzu gehören leichtgängige Rollen, ein großer Aktionsradius durch ein langes Stromkabel sowie ein langer, ergonomischer Griff.

Was kostet ein Wasserfiltersauger?

Wasserstaubsauger gehören im Bereich der Reinigungsgeräte noch zu den neuesten Innovationen. Die Auswahl an Geräten auf dem Markt ist noch überschaubar und dementsprechend sind die Anschaffungspreise für Staubsauger mit Wasserfilter vergleichsweise noch recht hoch. Ein Wasserstaubsauger kosten meist ab 200 € aufwärts und ist sowohl im Onlinehandel, aber auch bei stationären Händlern, erhältlich.

Fazit: Wasserstaubsauger – Sauberkeit und gesundes Klima!Fazit

Mit einem Wasserstaubsauger können Sie wortwörtlich wieder frei durchatmen. Diese praktischen Helfer arbeiten im Vergleich zu gängigen Staubsaugern nicht mit einem Beutel, sondern einem Wasserfilter. Aufgesaugte Schmutzpartikel werden auf diese Weise im Wasser gebunden und gelangen nicht in die Raumluft, wie es bei alltäglichen Staubsaugern vorkommt. Somit bleibt die Luft nach dem Saugvorgang rein, fast wie nach einem erfrischenden Regenschauer, der die Luft ebenso rein wäscht. Wasserstaubsauger sind besonders für all jene empfehlenswert, denen Hausstaub, Milben und unreine Raumluft zusetzen, etwa bei Allergikern. Man sollte aber berücksichtigen, dass ein Wasserstaubsauger nach jedem Einsatz gründlich gereinigt und getrocknet werden muss, um der Bildung von Bakterien vorzubeugen. Ein schnelles Durchsaugen ist also weniger möglich. Ansonsten sorgen die Wasserstaubsauger mit ihrem innovativen Filtersystem für eine zuverlässige Reinigung, sowohl bei der Bodenreinigung als auch der Beseitigung von mikroskopisch kleinen Staubteilchen in der Luft.